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Noch immer


Ich habe noch immer
eine starke Schwäche für dich,
und wenn wir uns
noch einmal das Wasser reichten,
könnte sich leicht daraus
ein neues Feuerwerk entzünden -

wie damals in der ersten Nacht,
als wir uns in die Arme sanken,
weil es nichts gab,
was natürlicher gewesen wäre.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Begegnung


Dein Kuß war warm
wie ein schöner Sommertag,
und deine Blicke
hatten es in sich.
Ich hätte stundenlang
so sitzen können,
Blick in Blick mit dir -
trotz all dem Neonlicht
und den zahllosen Menschen
um uns herum -

aber wir hatten
nur noch ein paar Minuten,
dann sagtest du
ganz leise "Tschüs",
schenktest mir diesen Sommerkuß,
standst auf und gingst.

Ich blieb noch glücklich
eine gute Weile sitzen,
um den Nachklang
unserer Begegnung zu genießen.

Eigentlich hätte ich
traurig sein müssen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Brandstiftung


Auf dich war
ich nicht vorbereitet.
Wie ein Blitz
aus heiterem Himmel
hast du mein Herz getroffen
und in Brand gesteckt -

ein Feuer,
in das du
deine Hände legen kannst.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Abschied


Ich hab dich lieb
und muß wohl blind
vor Liebe sein,
sonst sähe ich ein,
was unumgänglich ist
aus deiner Sicht.

So kann ich nur
den Ort verlassen,
an dem ich mich
verlassen fühle,
und meines Weges gehen -
Hand in Hand
mit der Hoffnung,
daß wir uns hinter
der nächsten Biegung
wieder sehen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Denn du schaust mich an


Nun mauere ich
den schmalen Durchgang,
den ich nicht ohne Mühe
zwischen uns geöffnet habe,
wieder zu.
Was nicht geht, geht nicht,
sage ich mir und setze
Stein auf Stein.
Enttäuschte Hoffnung
ist ein tüchtiger Maurer.

Nur den letzten Stein,
der die Mauer schließt,
kann ich nicht setzen.

Denn du stehst
auf der anderen Seite
und schaust mich an.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Anstoß


Was du in mir bewegst,
ist mein Problem
oder meine Erlösung.
Ich mache dich nicht verantwortlich
für die Fragen,
vor die du mein Leben stellst.
Du öffnest mir die Tür;
welchen Weg ich wähle,
liegt allein an mir.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Traum


Auf der Suche
nach mir
klopfte ich
an deine Tür,
als hätte ich
mein Licht
durchs Schlüsselloch
fallen gesehen.
Doch deine Stimme rief:
"Ich kann nicht öffnen,
ich schlafe tief."



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